Wehrgerechtigkeit in der feministischen Diktatur

Hier mal ein paar Zitate zum Thema Wehrgerechtigkeit anlässlich der kürzlichen Verurteilung eines Totalverweigerers. Die Fundstellen beschäftigen sich überwiegend mit dem Aspekt der Wehrgerechtigkeit. Um die Totalverweigerung geht es eigentlich nicht. Diese ist lediglich der Anlass für diesen Artikel.

Zitat:

»Fuer maennliche Studenten, die ihr Studium vor Einfuehrung der Studiengebuehren begonnen haben und Wehrpflicht oder Ersatzdienst, also einen Dienst zum Wohle der Allgemeinheit, getaetigt haben ist die Tatsache, dass Gleichaltrige nicht zum “Bund” mussten, sprich ein Jahr laenger umsonst studieren konnten, ein Schlag ins gesicht.«

Zunächst einmal ist zu diesem Zitat zu sagen, dass die Wehrpflichtigen nicht dem Wohle der Allgemeinheit dienen, sondern dem Wohle unserer Elite. Also den Herrschenden in unserem Staat. Denn was hat die Allgemeinheit eigentlich von Wehrpflichtigen? Die kosten Geld, bringen letztlich doch nicht die optimale Leistung. Ich selbst kenne Leute, die einen Zwangszivildienst geleistet haben, die dann später zum Beispiel Medizin studiert haben. Aber was bringt denn ein Zwangsdienstleistender im sozialen Bereich gegenüber einem fertigen guten Arzt? Die Allgemeinheit hat doch davon viel mehr, wenn ein junger Mann sofort Medizin studiert, und später dann guter Arzt wird und Leben rettet, als wenn er zunächst einmal ein Jahr lang einen demütigenden Zwangszivildienst leistet. Also die Allgemeinheit profitiert meiner Meinung nach davon nicht. Lediglich scheinbar wird Geld gespart.

Ferner ist zu diesem Zitat zu sagen, dass es natürlich schon komisch ist, dass einige dann Studiengebühren zahlen müssen, andere aber ein Jahr länger umsonst kostenlos studieren konnten. Das aber letztlich halt eine der vielen kleinen Ungerechtigkeiten, die sich in diesem Staat ganz schön aufsummieren können.

Irgendwie ist in dieser gesamten Diskussion im Forum des Spiegels tendenziell häufig eine Sympathie für eine allgemeine Dienstpflicht zu hören. Der folgende Kommentar bringt es ganz gut zur Sprache:

»Ich wunder mich, wieviele Leute hier doch für eine allgemeine Dienstpflicht plädieren, sich also einen derart massiven Einschnitt in ihre Freiheit wünschen, um Wehrgerechtigkeit herzustellen.

Vielmehr sollte doch die aktuelle Musterungspraxis und die daraus zweifellos resultierende Wehrungerechtigkeit endlich Anlass genug sein, vom Wehrdienst ganz abzulassen.«

Die Abschaffung der Zwangsdienste sollte durch die Politikerkaste und die gleichgeschalteten Massenmedien mal endlich auf die Tagesordnung gesetzt werden! Es muss ganz einfach der Grundsatz gelten: Eine Arbeitstätigkeit (Soldat oder Arbeitskraft im Krankenhaus, Altenheim, etc.) muss angemessen vergütet werden. Das ist doch eigentlich ein ganz einfacher Grundsatz, oder?

Insgesamt finde ich die noch vorhandene Einstellung vieler Mitbürger sehr enttäuschend. Warum kann man sich nicht einfach mal klar dafür aussprechen, dass man gegen Zwangsdienste ist? Es gibt in Deutschland heute Millionen von Arbeitslosen. Offiziell sind es so circa vier Millionen. Tatsächlich sind es etwa doppelt so viele. Und wofür brauchen wir da die Wehrpflicht? Einfach den Lohn hoch genug ansetzen, dann klappt das schon. Dann bekommt die Bundeswehr genügend Soldaten. Und dann werden auch genügend Leute in den sozialen Einrichtungen arbeiten. Das geht ohne Zwang, vor allem wird auch die Qualität der jeweiligen Leistung besser. Die Mitarbeiter sind motivierter, fühlen sich nicht versklavt.

Vielleicht sollte man Schadensersatz verlangen:

»Ich will Schadenersatz für den Verdienstausfall, die gesundheitlichen Einschränkungen, die insgesamt um mind. 18 Monate nach hinten verschobene Möglichkeit, mein Leben in eigene Hände zu nehmen.«

Ganz genauso ist es im Grunde genommen schon: Warum verlangt man nicht vom Staat Schadensersatz als ehemaliger Zwangsdienstleistender? Immerhin wird doch gepredigt, dass Freiheit, Wettbewerb und Eigenverantwortung so wichtig sind in unserer gegenwärtigen Diktatur. Da könnte man doch durchaus sagen, dass die Bundeswehr und auch die angeblich ach so sozialen Einrichtungen (die mit modernen Sklaven arbeiten – Zivis, 1-Euro-Jober, Zwangsarbeit ist halt sozial – Arbeit macht frei) sich im Wettbewerb die besten und geeignetsten Arbeitskräfte suchen können. Aber offenbar braucht man auch in unserer gegenwärtigen Wirtschaftsdiktatur den Zwang.

Und hier kommt noch mal ein Beitrag zum Thema Studiengebühren:

»Kann es sein, dass junge Männer, die zu den ungefähr 50 % ihres Jahrganges (in meinem Fall 1983) gehören, die ÜBERHAUPT Dienst geleistet haben im Gegensatz zu ihren Altersgenossen, also der anderen Hälfte der Männer sowie den Frauen nun 1000,- € an Studiengebühren aufbringen müssen, was nicht der Fall gewesen wäre, hätten sie keinen Dienst geleistet.«

Also hier können schon Leute aus diesem Altersbereich feststellen, dass es massive Ungerechtigkeiten gibt durch die Wehrpflicht. Diejenigen, die einen Zwangsdienst geleistet haben, müssen häufig tausend Euro Studiengebühren bezahlen. Frauen und diejenigen Männer, die keinen Zwangsdienst geleistet haben, konnten früher ihr Studium aufnehmen und mussten diese tausend Euro nicht bezahlen. Aber das entscheidende ist natürlich auch wieder mal, dass man letztlich im Laufe seines gesamten Lebens immer wieder diesen Nachteil vor sich hin trägt. Man konnte noch nicht direkt nach dem Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur beispielsweise Auswandern oder direkt studieren und so möglichst schnell persönlich vorankommen. Ich finde das ganze System ungerecht, da muss sich mal so langsam was ändern. Aber wie lange wird das noch dauern, bis sich was ändert? Vermutlich muss erst die gegenwärtige Diktatur zur Hölle fahren, aber vielleicht wird die Wehrpflicht überleben? Mal schauen, wie lange diese feministischen Diktatoren noch weiterhin ihr Unwesen treiben können.

Ich glaube halt, dass die Wehrpflicht heutzutage den Zweck hat, gezielt jungen Männern Schaden zuzufügen. Dadurch sollen dann die jungen Frauen einen Startvorteil haben, die angeblich unterdrückt werden. Also durch den rechtlichen Nachteil zulasten junger Männer soll eine tatsächliche Bevorteilung junger Frauen erreicht werden. Also ist die Wehrpflicht im Ergebnis möglicherweise als ein feministisches Kampfinstrument gegen den deutschen Mann zu bewerten. Das ist auch nicht besonders verwunderlich, denn die rote SPD und die Grünen haben doch so etwas wie eine Frauenquote (nach meinem Kenntnisstand). Also dort sind vielleicht schon einige ältere Herren, die irgendwie feministisch angehaucht sind, die noch aus einer anderen Zeit stammen, die sich offenbar noch auf der Suche nach der Gegenwart befinden. Und dort sind natürlich auch so einige jüngere Frauen, die häufig dank Quotenregelung an wichtigen Posten hocken. Sie sind möglicherweise froh, wenn man jungen Männern Schaden zufügen kann. Glückwunsch, dieses ist euch tatsächlich gelungen, dank eurer widerlichen feministischen Ideologie.

Also ich vermute, dass die Wehrpflicht in der heutigen Zeit noch deswegen aufrechterhalten wird, um gezielt jungen Männern einen Schaden zuzufügen. Und für diesen Schaden sollte die Bundesrepublik Deutschland eigentlich Schadensersatz zahlen.

Es wird Zeit für den Regimewechsel. Können die Diktatoren in Brüssel nicht so langsam mal dem bunten Treiben des Regimes in Berlin ein Ende setzen? Immerhin hat doch wohl der europäische Gerichtshof vor einigen Jahren entschieden, dass Frauen in der deutschen Bundeswehr dienen dürfen. Warum wird nicht mal entscheiden, dass die Wehrpflicht zumindest äußerst ungerecht ist und der Gleichstellung von Mann und Frau widerspricht?

So ist es halt mit den 1000 Euro Studiengebühren:

»1000 Euro haben oder nicht haben. Zinsen auf 1000 Euro haben oder nicht haben. 1000 Euro niemals ausgegeben haben, sondern angelegt und dafür noch Dividende bekommen.

Ich habe für die Studiengebühren arbeiten müssen. Man muss die Rechnung pro Jahrgang aufmachen«

Dieses Zitat ist vollkommen richtig. Was ist, wenn jemand beispielsweise für 1000 Euro sich Silber kauft und vom steigenden Kurs profitiert? Und der andere muss halt Studiengebühren bezahlen. Es kann unter Umständen hochgerechnet über ein ganzes Leben ein gigantischer Vermögensunterschied zustandekommen. Aber das ist auch das Konzept in der gegenwärtigen Diktatur: Teile und herrsche. Ganz normale Bürger werden ungerecht behandelt, Männer müssen, Frauen dürfen. Und natürlich müssen im Ergebnis nicht alle Männer, sondern halt nur ein Teil. Die Ungerechtigkeiten nehmen immer weiter zu, freuen können sich darüber die Superreichen. Denn selbst wenn der Sohn eines Superreichen einen Zwangsdienst leisten muss, trotzdem ist der Sohn dann halt am Ende reich. Aber für die Masse sieht es dumm aus. Nun kann man halt nicht alle Leute gleichzeitig in die Armut schicken, man muss immer ein bisschen Ungerechtigkeit walten lassen. Das ist das Konzept, das unsere Unterdrücker in Berlin erfolgreich anwenden. Viele kleine Ungerechtigkeiten zementieren die Herrschaft des Politbüros in Berlin.

Ganz schön ist auch diese Feststellung:

»Meine Erfahrung ist die, daß es eine Wehrgerechtigkeit noch nie gab, da die „allgemeine“ Wehrpflicht schon immer nur für Männer galt. Schon aus diesem Grunde kann also von einer „allgemeinen Wehrpflicht“ keine Rede sein.
Das Problem liegt also nicht darin, daß nur noch jeder siebte Mann zu seiner Zwangsarbeit antreten muß, sondern darin, daß überhaupt nur Männer davon betroffen sind.«

Diese Aussage enthält zwei wichtige Kernpunkte. Einerseits haben wir gar keine »allgemeine Wehrpflicht«, sondern lediglich eine »allgemeine Wehrpflicht nur für Männer«. Man könnte auch sagen: Junge Frauen leben in Freiheit, junge Männer werden versklavt. Und andererseits wird halt mittlerweile offenbar nur noch ein Bruchteil der Männer zum Sklavendienst eingezogen.

Tja, die feministischen Diktatoren in Berlin sollten sich mal so langsam fragen: Was soll denn das ganze Anti-Diskriminierungsgeschwafel, wenn man nicht endlich mal die Männerwehrpflicht abgeschafft?

Die Ungerechtigkeiten summieren sich ganz enorm: Mal ein kleiner Fall: Ein junger Mann muss Zwangswehrdienst leisten. Dann studiert er irgendetwas für den öffentlichen Dienst (beispielsweise Jura). Und im öffentlichen Dienst gibt es mittlerweile sowieso recht wenige freie Stellen. Und wenn er dann irgendwann mal im öffentlichen Dienst anfangen möchte, dann kriegt eine Frau dank Frauenquote den Job. De facto hat er eine doppelte Benachteiligung: Durch den Sklavendienst (Militärdienst, Zivildienst) und später durch die Frauenquote. Von der kleinen Sonderkonstellation mit den 1000 Euro Studiengebühren möchte ich jetzt mal gar nicht sprechen.

Ganz interessant ist das Thema Rentenanerkennung:

»Derjenige, der Wehr- oder Zivildienst geleistet hat, wird vom Staat “grosszügig” mit der Beitragsanrechnung des halben Durchschnittseinkommens belohnt.
Wieder ist also der Nichtleistende im Vorteil.
Wie wäre es, wenn alle Wehr- bzw. Zivildienstleistende für ihren Gemeinschaftsdienst mit dem Erlass des Pflegeversicherungsbeitrags entschädigt würden?«

Im Grunde genommen eine gute Idee. Also wer einen Zwangsdienst geleistet hat, kann noch irgendwie entschädigt werden. Wer beispielsweise im Krankenhaus einen Zwangsdienst geleistet hat, könnte doch vielleicht ein Privileg bei der Pflegeversicherung bekommen. Ich weiß nicht, ob mir dieses Konstrukt gefallen würde: Ich würde es besser finden, wenn man ehemaligen Zwangsdienstleistenden eine Rente auszahlen würde. Über die Höhe und die zeitliche Dauer – darüber kann man diskutieren. Aber es geht darum, einen Schadensersatzanspruch gegen die Bundesrepublik Deutschland den Benachteiligten ehemaligen Zwangsdienstleistenden zukommen zu lassen.

Ein weiterer Aspekt sind die Ausbildungszeiten im EU-Vergleich:

»Die Wirtschaft jammert darüber, daß die Ausbildungszeiten zu lang sind. Aber der Wehr- bzw. Zivildienst führt dazu, daß die Männer bei uns (und damit die Hälfte des Schulabgängerjahrgangs) gegenüber den Absolventen anderer Staaten, in denen es keine Wehrpflicht gibt, ein jahr später in den Beruf eintreten.«

In der EU-Diktatur gilt doch der Grundsatz, dass man eigentlich überall innerhalb der EU eine Arbeit antreten darf. Dass der deutsche Mann gegenüber dem EU-Ausländer benachteiligt wird, das interessiert unsere Diktatoren in Brüssel offenbar nicht. Rein theoretisch kann beispielsweise ein französischer Mann sich um einen Arbeitsplatz in Deutschland bewerben. In Frankreich sind die Zwangsdienste abgeschafft. Oder rein theoretisch kann sich ein englischer junger Mann in Deutschland um einen Arbeitsplatz bewerben – auch er musste keinen Zwangszivildienst leisten. Er hat also durchaus einen Vorteil gegenüber dem deutschen Mann, sofern der durch einen Zwangsdienst benachteiligt worden war. Das nennt man schlicht und ergreifend Diskriminierung, oder genauer gesagt: Benachteiligung.

Aber warum schreibe ich »rein theoretisch«? Nun ja, in Deutschland werden mittlerweile Hungerlöhne gezahlt, in Frankreich und in Großbritannien gibt es zumindest so etwas wie einen Mindestlohn. Also kaum jemand kommt aus dem westlichen EU-Ausland nach Deutschland. Viel häufiger ist der Fall, dass aus dem östlichen Ausland Leute nach Deutschland kommen, um in Deutschland Arbeit zu suchen.

Man merkt irgendwie, dass der junge deutsche Mann in Deutschland häufig der Dumme ist. Und wer einmal diesen Nachteil Zwangszivildienst/Zwangswehrdienst hinter sich gebracht hat, der leidet möglicherweise sein ganzes Leben lang. Natürlich mag es im einen oder anderen Fall für die Persönlichkeitsentwicklung positiv gewesen sein, einen Zwangsdienst geleistet zu haben. Aber ich gehe davon aus, dass in der überwiegenden Zahl der Fälle die negativen Eindrücke überwiegen.

Man noch ein kleiner Einwurf zum Thema Kinderkriegen:

»Abschaffen oder zumindest eine allgemeine Dienstpflicht für beide Geschlechter und alle Tauglichkeitsstufen einführen! Und hört mit dem Quatsch des Kinderkriegens bei Frauen auf. Soll man die kinderlosen Frauen dann mit 40 oder 50 ziehen?«

Auch hier möchte ich sagen, das sich gegen eine allgemeine Dienstpflicht für beide Geschlechter bin – Begründung: Es gibt in den Menschenrechten das Verbot der Zwangsarbeit. Ein wirklich zwingender Grund (beispielsweise Naturkatastrophe) ist nicht erkennbar – im Gegenteil, es gibt genügend Arbeitslose. Aber wenn man schon mal jetzt mit dem Kinderkriegen als Argument kommt: Warum eigentlich nicht kinderlose Frauen über fünfzig Jahren zum Zwangsdienst einziehen? Das würde doch auch ein bisschen Gerechtigkeit herstellen – zum Beispiel die ganzen Quotenfrauen, die vielleicht kinderlos geblieben sind, könnten doch wunderbar einen Zwangsdienst leisten. Stellen sich unsere Unterdrücker so vielleicht eine etwas gerechtere Gesellschaft vor? Immerhin geht es doch in der gegenwärtigen feministischen Diktatur immer um die Gleichstellung von Mann und Frau – gemeint ist natürlich nur die Bevorzugung der Frau. Aber wenn man schon die Geschlechter gleichstellen will: Warum soll man die kinderlose Frau über 50 nicht dem kinderlosen Mann im Alter von etwa 20 gleichstellen? Merkt eigentlich jemand, wie absurd diese ganze Gleichstellungsidee ist?

Man muss Chancengleichheit haben, nicht aber Ergebnisgleichheit. Das wird in der gegenwärtigen Diktatur irgendwie miteinander verwechselt – mit fatalen Konsequenzen. Für den einzelnen und natürlich auch für sehr viele in Deutschland lebenden Menschen.

Ganz nett ist auch der folgende Vergleich:

»Es spielt keine Rolle ob die mit Gewalt zum Zwangsdiesnt gezwungenen in nem chinesischen Kohlebergwerk oder nem deutschen Pflegeheim antreten müssen. Zwangsdiesnt bleibt Zwangsdienst und wird dadurch nicht einen Deut besser.«

Nun ja, lieber Zwangsdienst in Deutschland als Zwangsdienst in China. Immerhin gibt es in Deutschland keine Todesstrafe. Zwang mag zwar Zwang sein, das ist sicherlich richtig. Warum geht es nicht ohne Zwang? Wie wäre es mal mit Lohn für Arbeitnehmer? Leistung und Gegenleistung – das ist doch das Prinzip im bürgerlichen Gesetzbuch. Da brauchen wir doch gar keine Zwangsarbeit, oder? Ach ja, die Superreichen wollen keine Steuern zahlen – da müssen halt viele Bürger für mehr oder weniger umsonst arbeiten. Das geht nur mit Zwang. Deswegen gibt es ja auch die Ein-Euro-Jobs. Zwangsarbeit, euphemistisch verklärt. Ohne Zwang würde die gegenwärtige Wirtschaftsdiktatur nicht richtig funktionieren.

Sehr schön ist diese Formulierung:

»Niemand zwingt eine Frau ein Kind zu kriegen (und wenn doch wird das hart bestraft). Junge Männger werden letztlich mit Gewalt zum Zwangsdienst gezwungen.«

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Ein junger Mann muss einen Zwangsdienst leisten, sonst riskiert er Gefängnis. Aber wenn eine Frau dazu gezwungen werden würde, ein Kind zu kriegen, dann würde der Täter – vollkommen zu Recht – im Gefängnis landen. Man muss mal fragen, ob die Aufrechterhaltung der Wehrpflicht nicht als so etwas wie moralisch gesehen eine Freiheitsberaubung zu bewerten sein könnte. Oder zumindest als eine moralische Nötigung. Aber wenn es um Gewalt gegen Männer geht, dann kümmert das in der gegenwärtigen feministischen Diktatur keinen. Lediglich die Frau wird immer wieder als Opfer von Gewalt dargestellt. Dabei sind Männer per Gesetz das Opfer von staatlicher Gewalt – Zwangswehrdienst. Wie lange wird sich dieses System noch halten können? Wann wird die feministische Diktatur zur Hölle fahren? Hoffentlich bald, man wird es sehen.

Man sollte auch bedenken, dass viele Zwangsdienstleistende im Rahmen ihres Dienstes ein bisschen verblöden – das Studium danach könnte etwas schwerer fallen. Im übrigen muss man heutzutage sowieso schon fragen: Bringt ein Studium überhaupt etwas, aber das ist jetzt nicht Gegenstand dieses Artikels.

Vielleicht sollte man die Zwangswehrpflicht um eine Pflichtschwangerschaft für alle Frauen von 20.-25. Lebensjahr ergänzen? Dieser Vorschlag ist nicht ernst gemeint, um Missverständnissen vorzubeugen.

Hier noch ein etwas anderer Gedanke. Es geht um die Frage, ob die Wehrpflicht vielleicht so etwas wie eine demokratische Kontrolle bewirken kann:

»Komisch nur dass die Wehrpflicht die Ausbildung einer Kastenstruktur weder im Preußen des 19. Jahrhunderts, noch im Kaiserreich und auch zur Nazizeit verhindert hat. Wenn man wirklich die Wehrpflichtigen als Schutzriegel zur Überwachung des Militärs sehen will, fragt sich doch warum man sie nicht als mit umfassenden Vollmachten ausgestattete Inspektoren oder als im Rang eines Generals in die Truppe schickt, so dass sie diese frei nach ihren eigenen Vorstellungen auf den Kopf stellen können um so jeder militaristischen Abkanzelung vorzubeugen.«

Ganz genau diese Idee ist doch eigentlich wirklich zutreffend. Das Militär muss kontrolliert werden. Aber nicht durch Sklaven, sondern durch freie Bürger. Und die Wehrpflicht hat doch gar nicht verhindert, dass Hitler die Welt ins Unglück gestürzt hat. Warum heute noch an der Wehrpflicht festhalten? Man benötigt natürlich eine Kontrolle des Militärs, das ist klar. Aber das geht auch ohne Sklavendienst.

Die verlinken Diskussionsbeiträge sind vielleicht schon ein bisschen älteren Datums. Trotzdem ganz interessant. Ich habe das erst relativ spät gesehen, macht aber nichts. Hier noch ein etwas aktuellerer Beitrag:

»Viele wehrpflichtige Männer erhalten aber mitunter keine Lehrstellen oder Jobs, weil sie ja noch eingezogen werden könnten, obwohl das höchstwahrscheinlich nie der Falll sein wird. Allein diese Unsicherheit zu den 17% Eingezogenen zu gehören ist schon ein massiver Nachteil gegenüber Frauen.«

Da können sich die Anhänger der feministischen Glaubenslehre freuen. Immerhin geht es hier darum in der gegenwärtigen feministischen Wirtschaftsdiktatur, den deutschen Mann zu benachteiligen, wo’s nur geht. Und das gelingt ausgezeichnet. Selbst wenn ein junger Mann gar nicht zum Zwangsdienst eingezogen werden sollte, hat er einen Nachteil bei der Suche nach einer Lehrstelle. Dürfen die eigentlich auswandern, wenn sie noch keinen Zwangsdienst geleistet haben? Wie ist das gesetzlich geregelt? Die Antwort kenne ich jetzt nicht.

Ganz nett ist auch noch folgende Spitzfindigkeit:

»Ich frage mich beim Lesen Ihrer Replik, wer von uns beiden etwas nicht versteht. Sie verwenden Begriffe („Berufsfreiheit“), die es im GG überhaupt nicht gibt.«

Ich vermute, dass hinter dem Pseudonym »Hans58« ein Jurist steckt, der sich ziemlich genau mit dem Grundrecht der Berufsfreiheit auskennt. Aber das ist halt auch immer wieder das Problem mit Deutschlands Juristen: Begriffsjurisprudenz. Die können exakt mit Begriffen umgehen, haben aber offenbar Probleme damit, zu verstehen, worum es den normalen Bürgern geht. Denn wer einen Zwangsdienst leistet, der kann innerhalb der Zeit dieses Zwangsdienstes eben sein Grundrecht auf Berufsfreiheit nicht frei ausüben. Und ob man das jetzt »Berufsfreiheit« oder irgendwie anders nennt – das ist mir egal. Es ist schon klar, dass man nach Abschluss des Zwangswehrdienstes durchaus seinen Beruf »frei« (»frei« im Sinne der gegenwärtige Wirtschaftsdiktatur, ein anderes Thema) wählen kann. Aber halt nicht während des Zwangsdienstes. Ich glaube, darum ging es dem Diskutanten.

Ganz gut ist auch folgende Frage:

»Fänden Sie es auch obszön, wenn jemand sich der Zahlung widersetzen würde, der vom Finanzamt einfach so die Aufforderung bekommt, 65.000 Euro zu zahlen, die andere wiederum nicht bekommen haben?«

Also man kann im Grunde genommen sagen, dass man einfach mal fiktiv einen fünfstelligen Euro-Geldbetrag als Grundlage eines Schadensersatzanspruchs gegen die Bundesrepublik Deutschland definieren sollte. Was ist das mittlere Einkommen? Was wäre das fiktive Einkommen des ehemaligen Zwangsdienstleistenden bei Erreichen einer bestimmten Altersgrenze? Wie viel Geld hat der ehemals Zwangsdienstleistende insgesamt im Laufe seines Berufslebens verloren? Das müsste mal diskutiert werden – man sollte in der gegenwärtigen Wirtschaftsdiktatur mal endlich einen Schadensersatzanspruch für Männer generieren, die einen Zwangsdienst geleistet haben. Es ist sehr verständlich, dass damit endlich mal ein richtiger Schritt im Sinne der gegenwärtigen Ideologie der Gleichstellung der Geschlechter erreicht werden würde. Und ein Schadenersatzanspruch zu Gunsten ehemaliger Zwangsarbeiter würde sicherlich dem Gleichstellungsgedanken entsprechen.

7 Responses to “Wehrgerechtigkeit in der feministischen Diktatur”

  1. Feminismus - das Schimpfwort « Viktorias Webblog Says:

    [...] einer feministischen Politik bezeichnet gesehen habe. Wer sich den Schwachsinn gönnen will: voilá , sagt nicht, ich hätte Euch nicht gewarnt. Und wer sich vielleicht auch noch den ein oder anderen [...]

  2. Carl Says:

    Wo ist da die Gleichstellung der Geschlechter.
    Männer haben von Anfang rechtlich die schlechteren Karten.
    Die femininistischen Politikerinnen denken eher darüber nach, wie sie die Männer nach und nach auf den Status von rechtlosen Sklaven drücken können.
    Der sog. “Zeugungsstreik” der Männer kommt nicht von ungefähr.
    Jedes Gesetz wird in erster Linie auf Frauenfreundlichkeit geprüft und die Damen in Berlin achten peinlich darauf daß die Männer noch ein wenig schlechter gestellt werden.
    Irgendwann stehen wir alle auf dem Sklavenmarkt zum Verkauf an.

  3. stefon Says:

    Warum verdienen Frauen weniger Geld? Warum werden Frauen häufiger Opfer der Gewalt?
    Wie wäre es mit MITEINANDER und nicht GEGENEINANDER wie ihr es predigt?!

  4. Carl Says:

    Es ist unbestritten dass Frauen häufiger Opfer von Gewalt sind als Männer.
    Aber grundsätzlich ist dies erst einmal ein biologisches Problem.
    Wer keine Kraft hat, kann auch kaum gewalttätig werden.
    Allerdings sind die jungen Mädels schon ganz schön dabei aufzuholen.
    Gewalt ist für mich nichts anderes als ein Zeichen grenzenloser Ohnmacht.
    Aber weibliche Gewalt läuft wesentlich subtiler ab ohne daß rohe Gewalt angewendet wird.
    Frauen werden keinesfalls schlechter bezahlt, wenn sie die gleiche Qualifikation haben.
    Ganz im Gegenteil, Frauen werden ganz deutlich und ganz massiv bevorzugt, wenn sie die gleiche Qualifikation wie ein Mann haben.
    Fast überall bestimmen nur noch Frauen.

  5. stefon Says:

    Wenn es um sexuellen Missbrauch zwischen Erwachsenen und Kindern geht, haben Männer auch die “Nase vorn”. Obwohl erwachsene Frauen sich wohl ohne Probleme gegen Kinder durchsetzen könnten, oder nicht?

    Frauen verdienen in Österreich weniger als Männer. Selbst wenn mensch rausrechnet, dass mehr Frauen Teilzeit arbeiten als Männer.

    Bei gleicher Qualifikation Frauen zu bevorzugen macht Sinn. Solange bis sich eine gewisse Ausgeglichenheit gefunden hat.
    Vergleich: 1 Uni-Rektorin in Österreich. 22 Uni-Rektoren.
    Da ist positive Diskriminierung was gutes.
    Wenn du natürlich einen anderen Vorschlag hast wie mensch damit umgehen sollte.. ich lausche…

  6. Andreas Says:

    Frauen sind NICHT häufiger Opfer von Gewalt. Die mit abstand meisten Opfer sind Männern. Sie sind nur leider auch meistens die Täter. Lediglich bei Sexualstrafdelikten findet man mehr Frauen als Opfer.

    Die geringere Bezahlung von Frauen gegenüber Mänenrn ist dagegen ein rein statistischer Effekt. Da werden zu häufig Äpfel mit Birnen verglichen. Bei genauerer Berechnung bleiben meistens nur 3-5 % Unterschiede übrig und selbst dann ist die Zwangsdienstzeit der Männer noch gar nicht berücksichtigt.

  7. stefon Says:

    Mensch muss aber auch dazusagen dass Männer oft risikobereiter sind (siehe Unfallstatistiken) und dadurch auch öfter in Schlgäereien u.ä. geraten. So kommst du wohl zu deinen mehr an männlichen Opfern.

    Zeig mir eine Studien die zu dem Ergebnis kommt dass der unterscheid nur zwischen 3% und 5% liegt. Ich lasse mich ja gerne aufklären.

    Als fleissiger Zeitungsleser habe ich nur von 20% – 30% gelesen. Ich behaupte nicht dass die Zeitungen DIE Wahrheit verbreiten. Daher: Zeig mir die Studie bitte.

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