In der feministischen Propaganda der Gegenwart wird häufig suggeriert, dass Frauen weniger Geld verdienen würden als Männer. Man sollte unabhängig vom Wahrheitsgehalt dieser These jedoch folgendes Zitat mal zur Kenntnis genommen haben:
“Nicht zuletzt lebt der Großteil der Frauen mit einem (Ehe-) Partner zusammen, der zugleich Hauptverdiener des gemeinsamen Haushalts ist. So können viele Frauen ganz ohne Geldsorgen oder gar Existenznöte studieren, Praktika absolvieren und auch Jobs mit niedrigerem Einstiegsgehalt annehmen. So läßt es sich natürlich sehr bequem die Karriereleiter hinaufklettern, auch wenn das Gehalt anfangs z.B. kaum höher ist als ALG2.”
Also nochmal ganz langsam: Viele Frauen profitieren davon, dass der jeweilige Ehemann der Hauptverdiener ist. Und genau diese Ehefrauen können sich eine Tätigkeit aussuchen, bei der es relativ wenig Geld gibt. Also zum Beispiel können viele Ehefrauen Sozialpädagogik studieren, der Ehemann finanziert das. Und wenn die Ehefrau dann mit dem Studium der Sozialpädagogik fertig ist, dann merkt sie vielleicht, dass sie damit gar keine gut bezahlte Stelle findet, sondern vielleicht nur so eine Art Praktikum oder nur einen 400 EUR Job oder irgend etwas vergleichbares aus der unteren preislichen Kategorie. Aber auch das dürfte für die Ehefrau dann kein großes Problem sein – ein Praktikum kann begonnen werden, oder es wird halt gar nicht gearbeitet.
Und genau so sieht es häufig in der Realität aus. Der Ehemann verdient relativ gut Geld, die Ehefrau darf dieses hart erarbeitete Geld ausgeben. Und sie selbst findet leider keine Stelle, muss sie ja auch gar nicht, denn es ist sehr viel angenehmer, das Geld bei Esprit, Benetton, für Urlaubsreisen, etc. auszugeben als sich selbst um einen gut bezahlten Job zu bemühen.
Und es gibt auch Ehefrauen, die sind zum Beispiel als Allgemeinmedizinerin, Kinderärztin, Tierärztin tätig. Und solche Tätigkeiten werden häufig sehr viel schlechter bezahlt als Tätigkeiten wie z.B. Radiologe oder Chefarzt. Also es gibt doch Fälle, in denen die Ehefrau beispielsweise lediglich Allgemeinmedizinerin ist, der Ehemann aber Radiologe. Auch hier gibt es natürlich ein Gefälle beim Einkommen. Und ich habe den Verdacht, dass die gegenwärtigen Propaganda-Statistiken einfach unterstellen, dass beispielsweise die Tätigkeit als Allgemeinmedizinerin »vergleichbar« mit der Tätigkeit als Radiologe ist. Natürlich sind beide Tätigkeiten im medizinischen Bereich angesiedelt, aber sie sind keineswegs »gleichwertig«. Man muss gleiches mit gleichem vergleichen. Aber man darf nicht ungleiches vergleichen und dann behaupten, beides sei gleichwertig und dann daraus noch die Forderung ableiten, dass Frauen in Deutschland benachteiligt werden würden.
Man muss sich nur merken: Frauen werden in der heutigen Zeit in Deutschland gegenüber den Männern nicht rechtlich benachteiligt, sondern genießen viele rechtliche Privilegien. Die Benachteiligung der Frauen ist nur scheinbar. Wahrscheinlich sind auch die Konsumenten der meisten Fernsehsendungen und der meisten Presse-Produkte (Zeitungen, Zeitschriften) weiblich – oder wie sonst sollte man diese dauerhafte Propaganda zu Gunsten der Frauen verstehen?
Also man kann sich durchaus die Meinung zu Eigen machen: Häufig verdient der Ehemann das Geld, die Frau kann dieses Geld ausgeben. Und deswegen gehört sie zur Zielgruppe der feministischen Presse.
March 30, 2008 at 8:34 pm
Hm…
Ich weiß ja nicht, ich weiß ja nicht…
Gut, einerseits denke ich, dass es Frauen gibt, die sich mit dem, was Du hier beschreibst zufrieden geben. Eben die Tatsache, dass sie sich auf das Studium ihrer Neigung konzentrieren können, die Möglichkeit haben, das Geld auszugeben…
Ich persönlich wäre damit jedoch ganz und garnicht glücklich! Ich möchte nicht von meinem Mann finanziell abhängig sein und für mein Studium belächelt werden. Oder dafür, dass ich mir was kaufe.
Ich kann nicht für alle Frauen sprechen, aber das ist nichts, was mich anspricht und ein solcher Lebenslauf ist wohl auch nicht der, den Feministinnen propagieren.
Nein, es geht doch viel mehr darum, wie sich Frauen, die den Willen haben, sich in der Wissenschaft, in der Technik, in der Forschung und der Wirtschaft zu etablieren, angenommen werden. Ob auf diesem Gebiet eine Chancengleichheit herrscht oder nicht.
Wenn man sich mal anschaut, wieviele Frauen tatsächlich Lehrstühle an deutschen Universitäten besetzen etc. sieht es eher nicht so aus.
Gut, dann kann man gewiss auch kontern, dass die meisten Frauen dies auch garnicht wollen, sondern sich irgendwann für Kind und Kegel entscheiden, sich mit weniger zufrieden geben, oder so. Aber auch das finde ich fraglich.
Ich persönlich mache eher die Erfahrung, dass man Frauen einfach nicht so viel zutrauen oder auch zumuten will. Wenn ich sage: “Ich will nach dem Studium in die Forschung gehen!”, kriege ich entweder zu hören, dass ich als Frau SOWIESO die schlechteren Chancen habe, oder dass ich doch lieber (Grundschul)Lehrerin werden soll, dies sei ein sicherer und frauengerechter Job!
Ich kanns nicht beweisen, aber Frauen kriegen eigentlich von klein auf suggeriert, dass sie zurückstecken müssen, nachgeben sollen, Güte zeigen müssen. Das sind ja alles nette Eigenschaften, die sich jedoch im Arbeitsleben nicht wirklich lohnen.
Des weiteren scheinen mir Frauen auch öfter zu zweifeln. Wenn eine Frau so unsicher ist, was ihre äußere Erscheinung angeht (Schatz, bin ich wirklich nicht zu dick?), wieso sollte sie dies dann nicht auch sein, wenn es um ihre fachlichen Fähigkeiten und ihrer Stärke, die Strapazen der “Männerdomänen” geht?
- Viktoria
December 7, 2008 at 10:21 am
Hallo
Ich bin Manifold und ich betreibe den maskulistischen Blog “Die Söhne von Perseus” (http://sonsofperseus.blogspot.com). Es freut mich sehr, zu sehen, dass immer mehr Männer wie du die Illusionen des Feminismus durchschauen.
Deshalb wäre ich an einer Verlinkung unserer beiden Blogs interessiert. Was hältst du davon?
Gruss,
Manifold