Gerade eben habe ich den Ausdruck Funny Money kennen gelernt. Und hier ein paar Gedanken zum Thema Geld: Was ist Geld? Geld, das ist der 50 EUR Schein, den man vielleicht noch im Geldbeutel hat. Geld ist aber auch das Buchgeld auf dem Girokonto. Auch die Geldmenge M3 kann man zum Geld zählen.
Vieles spricht dafür, dass unser bisheriges Papiergeld – also der US-Dollar und der Euro – früher oder später in der Hyperinflation untergehen wird. Oder warum wird die Geldmenge M3 in den USA nicht mehr veröffentlicht? Meine Vermutung ist, dass diese Geldmenge extrem im Ansteigen begriffen ist, möglicherweise wissen die Verantwortlichen in den USA, dass es irgendwann ein exponentielles Wachstum der Geldmenge M3 geben kann. Und das dürfen natürlich die normalen Bürger nicht so schnell mitbekommen, deswegen veröffentlicht man die Zahl gar nicht erst. Da braucht man die Leute nicht anzulügen, man verschweigt ihnen einfach die Wahrheit. Wer gar nichts veröffentlicht, der lügt auch nicht. Für eine Lüge halte ich jedoch die Begründung, mit der die Veröffentlichung der Geldmenge M3 in den USA unterlassen wird (Quelle ist der vorhergehende Hyperlink im Text):
»The Federal Reserve ceased publishing M3 statistics in March 2006, explaining that it costs a lot to collect the data but doesn’t provide significantly useful information.«
Also damit meine ich, dass es doch nicht teuer sein kann, die Informationen über die Geldmenge M3 zu sammeln. Das Argument ist einfach absurd. Und wenn es tatsächlich stimmen sollte, dass es einfach zu teuer ist, die Daten über die Geldmenge M3 in den USA zu sammeln, dann kann man nur sagen: Der US-Dollar ist am Ende, kauft euch den Silver Eagle mit Nennwert von einem US-Dollar. Der wird die jederzeit mögliche Währungsreform unbeschadet überstehen. Aber nur, wenn man ihn als Eigentümer im physischen Eigenbesitz hat.
Unser ganzes Papiergeld basiert auf Kredit, auf Vertrauen. Nicht jedoch auf erbrachter Leistung. Wofür ich Werbung machen möchte, das sind Goldmünzen und Silbermünzen. Denn das ist immer Geld. Schon seit mehreren Jahrtausenden. Natürlich kann man nicht beim Aldi mit Silbermünzen bezahlen und auf diese Weise das Vermögen eines der beiden Aldi-Brüder mehren. Dafür benötigt man natürlich den Euro. Aber wer eine Silbermünze hat, der kann die jederzeit problemlos dank Internet gegen Euro verkaufen. Bei Ebay sind Gebühren fällig, aber langfristig kann man davon ausgehen, dass es Alternativen zu Ebay gibt, bei denen man sein Silber gegebenenfalls jederzeit wieder in das gesetzlich vorgeschriebene Zahlungsmittel umtauschen kann. Diese Alternativen sind zur Zeit noch nicht besonders gut – ich denke da zum Beispiel an auvito.de oder hood.de. Aber Alternativen wird es mit Sicherheit in Zukunft geben – also der Verkauf dürfte niemals zu einem großen Problem werden. Und man kann vielleicht auch in der eigenen Stadt verkaufen, noch ist das Volumen nicht so wahnsinnig groß. Aber das wird sicherlich noch steigen, denn die Verbreitung des Internets lässt sich nicht mehr stoppen. Die Diktatoren – insbesondere die Monopolschutzbehörde – haben ja vor einigen Jahren alles unternommen, um die Einführung des flächendeckenden Internets zu verhindern. Das haben die natürlich nicht zugegeben, aber DSL war für viele erst sehr spät verfügbar, und noch heute soll es Regionen geben, wo es DSL nicht gibt. Also in Deutschland ist man ziemlich rückständig, der Verbund der mit Zwangsgebühren finanzierten Fernsehsender mit den Diktatoren in Brüssel und mit der Vier-Buchstaben-Zeitung funktioniert halt bisher noch ausgezeichnet. Auch diese Diktatur nähert sich dem Ende. Das bedeutet, dass das Internet als Marktplatz immer mehr infrage kommt. Also man kann seine gehorteten Vermögensgegenstände – Silbermünzen – langfristig jederzeit problemlos wieder im Internet gegen das gesetzliche Zahlungsmittel Euro umtauschen. Und das ist ganz wichtig zu wissen, dass man liquide ist.
Also wer ein paar Euro übrig hat, die er nicht unbedingt benötigt, der sollte Gold (PDF-Dokument) oder noch besser Silbermünzen kaufen. Denn die kann er jederzeit wieder ein offizielles Geld zurücktauschen. Und sollte die Hyperinflation eintreten, dann kann man mit Gold und Silber natürlich auch direkt bezahlen – auf dem lokalen Tauschmarkt.
Die Herrscher werden garantiert nicht sagen, dass das System am Ende ist. Aber wer ein bisschen nachdenkt, der weiß Bescheid. Wer sich ein bisschen weiter in diese Thematik einarbeiten möchte, der findet mehrere Artikel bei Hartgeld.com zu näheren Information. Zur Zeit ist es nicht so einfach, Silbermünzen zu kaufen. Häufig wird der Silver Eagle oder der Silver Maple Leaf als nicht lieferbar angegeben, zum Beispiel ist das im Augenblick bei Westgold.de der Fall. Dort steht: »!!! nicht lieferbar !!!«. Man bekommt diese Bullion-Silbermünzen vielleicht irgendwo anders, aber irgendwie sind diese Lieferengpässe doch sehr bezeichnend. Der Preis für Silber steigt nicht so richtig, aber dafür sind die Lieferzeiten häufig recht lange, oder es ist halt gar nicht lieferbar. Also ich gehe schon davon aus, dass Silber weltweit recht knapp ist. Und auch knapp bleiben wird. Theoretisch gibt es noch unentdeckte Vorkommen an Silber. Aber ich glaube nicht, dass Silber in Zukunft in großen Mengen vorhanden sein wird. Also man kann durchaus Silber kaufen, denn Silber hat folgende Vorteile:
1. Wertaufbewahrungsmittel: Der Euro ist als Wertaufbewahrungsmittel nicht geeignet, denn die offizielle Inflation beträgt circa 3%. Und die gefühlte Inflation (PDF-Dokument) beträgt meiner Meinung nach 8%. Ich gehe von 8% Inflation jährlich beim Euro derzeit aus. Und bekommt man ein Sparbuch mit 8% Zinsen? Wohl kaum. Bitte merken Sie sich: Die echte Inflation schlägt zu, nicht die künstliche amtliche.
2. Spekulationsmittel: Der Preis in Euro/US-Dollar für eine Silberunze könnte rapide nach oben schnellen. Die Silberunze bleibt immer eine Silberunze wert, egal was passiert. Aber man kann spekulieren, dass der Preis noch richtig nach oben geht. Das ist meiner Meinung nach sehr viel wahrscheinlicher als dass der Preis nach unten hin einbricht. Aber dieses Risiko muss man natürlich auch einkalkulieren, hundertprozentige Gewinngarantie gibt es nicht. Aber es gibt eine gute Chance, dass die Spekulation sich lohnen kann. Spekulation sollte meiner Meinung nach nicht das Hauptmotiv sein, sich Silber zu kaufen. Aber wenn der reichste Mann der Welt Aktien einer Silbermiene gekauft haben soll, und wenn der drittreichste Mann der Welt 130 Millionen Silberunzen bereits vor 10 Jahren gekauft haben soll, kann man sich an denen orientieren. Denn es ist immer sehr lehrreich, wenn man Lebensläufe der reichsten Männer der Welt liest. Die wissen, wie man Vermögen mehrt. Die wissen, was Vermögen ist. Die wissen, was Macht ist. Und die scheinen auch vom Wert des Silbers überzeugt zu sein. Aber das sagt man natürlich nicht den dummen Untertanen, die sollen besser die Riester-Rente kaufen. Edelmetall ist halt was für die Oberschicht. Für die Mittelschicht und für die Unterschicht gibt es halt solche Produkte wie die Riester-Rente.
3. Geschenk für Enkel: Silber ist ein tolles Geschenk für die Enkel. Gerade Frührentner, Senioren, also die ältere Generation, die hat häufig noch ein paar Euro übrig. Und die kann viele Silbermünzen kaufen und sie den Kindern und Enkeln schenken. Das ist wichtig, um ein Bewusstsein bei den eigenen Nachkommen zu erzeugen, dass man dem Papiergeld Euro nicht unbedingt vertrauen sollte, sondern lieber dem richtigen Geld Silber. Und so eine Goldmünze ist doch sehr teuer, aber eine Silbermünze ist viel billiger. Also wenn eine Silberunze circa 13 EUR kostet und eine Goldunze circa 560 EUR, dann finde ich einfach das Geschenk in Form einer Silberunze sehr viel praktischer. Es ist einfach nicht so kostspielig. Und vielleicht sind auch mehrere Enkel vorhanden – da kann man jedem Enkel immer zu Weihnachten eine Silberunze schenken. Und zum Geburtstag bekommt der Enkel dann auch noch eine Silberunze. Das ist doch eine tolle Idee für die heutigen Rentner, die Kinder und Enkel haben. Kaufen Sie sich einfach mal ein Kistchen mit 500 Silberunzen (aus den USA oder aus Kanada). Und Sie können immer mal wieder eine oder mehrere Münzen aus dem Silberkistchen nehmen, in eine Münzkapsel einpacken und dem Enkel schenken.
Also alles spricht für die Silberunze: Wertaufbewahrungsmittel, Spekulationsmittel und Geschenk. Ist doch viel schicker als immer einen 50 EUR Schein zu schenken, besser man schenkt eine Silberunze, die kostet nur 13 EUR – und das beschenkte Enkelkind freut sich vielleicht noch mehr. Also dieses Geschenk Silberunze kann helfen auch den Geldbeutel des Rentners zu entlasten und gleichzeitig dem Enkel eine größere Freude zu machen. So spart der Rentner Geld (er kauft keine unnützen Geschenke, er muss nicht einen 50 EUR Schein schenken) und zugleich schenkt er etwas, was vielleicht noch im Wert deutlich steigen wird. Sozusagen zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Vor allem werden die eigenen Angehörigen, die eigenen Verwandten erzogen im Sinne von Vermögensschutz, Eigentumsschutz – die Wahrnehmung der Realität ist dank der gleichgeschalteten Massenmedien häufig deformiert. Da kann man mit Silbermünzen den Erkenntnisprozess bei seinen möglicherweise unwissenden Verwandten vielleicht in Gang setzen. Also ich sehe so etwas auch als die Wahrnehmung von Verantwortung an. Wer Verantwortung für die eigene Familie hat, der kauft Silber. Wem die Zukunft unseres Landes etwas bedeutet, der kauft sich Silber. Denn nur wenn möglichst viele deutsche Familien Silber haben, dann kann der Wohlstand auch im Falle einer Weltwirtschaftskrise relativ gut geschützt werden. Dann wird die Familie geschützt. Die Freiheit wird geschützt. Gold ist natürlich auch super, wenn man es sich leisten kann. Aber Silber kann sich fast jeder leisten, da gibt es keine Ausrede. Selbst wenn mehr und mehr deutsche Bundesbürger in die Insolvenz getrieben werden, Silber könnten sich viele Deutsche leisten. Einfach keinen Weihnachtsbaum kaufen, einfach nicht am verkaufsoffenen Sonntag in der eigenen Stadt einkaufen gehen. Kein neues Auto kaufen, nicht mehr ins Café gehen. Fitnessstudiovertrag kündigen, nicht in Urlaub fahren, keinen Handyvertrag haben. Dann bleibt schnell mal genügend Geld übrig für ein Kistchen Silber im Wert von ca. 6500 Euro (500 Silberunzen zu je ca. 13 Euro).
Also das ist der Weg vom »Funny Money« zum Silbergeld.
December 16, 2007 at 1:16 pm
Zitat:
1. Wertaufbewahrungsmittel:
Der Euro ist als Wertaufbewahrungsmittel nicht geeignet,[...]
Zitat Ende.
Dem muß ich z.T. wiedersprechen, es gibt nähmlich noch die 10 Euro Gedenkmünzen
die wiegen 18 Gramm davon sind 16,65 Gramm Silber enthalten.
aus 925′er Silber
Also nix für ungut soll nur ein Hinweis sein
Jockel
December 28, 2007 at 9:10 am
“Meine Vermutung ist, dass diese Geldmenge extrem im Ansteigen begriffen ist”, vergleichen Sie doch mal die Entwicklung in den USA hier, worauf ich auf meiner Seite mehrfach hingewiesen habe: http://mwhodges.home.att.net/nat-debt/debt-nat.htm. Viel Spaß bei der Beantwortung der Frage, wie sich die Schulden auflösen könnten …, siehe auch hier: http://www.deutschland-debatte.de/2007/12/12/hypothekenkrise-und-kein-ende/.
Fällt Ihnen auch auf, dass die Nullen immer mehr werden? Wohin Sie auch schauen: Nullen!
December 28, 2007 at 9:12 am
Wohin denn alle Kästchen (“Dann bleibt schnell mal genügend Geld übrig für ein Kistchen Silber im Wert von ca. 6500 Euro (500 Silberunzen zu je ca. 13 Euro).” ??????? Mach ich aus meiner Mietwohnung dann Fort Knox?